Genuss

Raffiniert und kombiniert.
Genuss für Gourmets.


Samstagabend, der Rasen ist gemäht, die Gemüsebeetli gejätet, die Blumen gegossen. Bevor das Znacht aufgetischt wird, gibts ein Plättli Bündnerfleisch. Dünn geschnittene Scheiben, verfeinert mit einer Prise schwarzem Pfeffer, dazu frisches Roggenbrot und schon mal ein Glas Roten zum Anstossen.

Was im Sommer gut schmeckt, mag auch im Winter munden. Nach einer Schneeschuhtour, nach einer stiebenden Abfahrt, nach einem Spaziergang über tief verschneite Höger. Als Beilage zu Fondue oder Raclette.

Was wir ebenfalls empfehlen können: Ein Bündnerfleisch-Carpaccio mit Olivenöl und geriebenem Parmesan. Und in feine Streifen oder Würfelchen geschnitten verleiht es zahlreichen Bündner Gerichten einen köstlichen Geschmack. Zum Beispiel der gefüllten Kalbsbrust Bündner Art, dem Pizokel oder der Bündner Gerstensuppe. Die Rezepte dazu haben wir für Sie notiert.

Kühl und trocken.
Wie man die Bündner Spezialität aufbewahrt.

Bündnerfleisch am Stück hüllt man in ein Tuch oder packt es in ein Wachspapier und lagert es kühl und trocken im Kühlschrank oder im Keller. So lässt es sich über Monate aufbewahren. Unter Schutzatmosphäre verpackt hält es bei einer Temperatur zwischen zehn und zwölf Grad Celsius bis zu zehn Wochen, vakuumiert bis zu sechs Monate. Bündnerfleisch hingegen, das vom Fachgeschäft frisch aufgeschnitten wird, sollte noch am selben Tag gegessen werden, weil es dann am Gluschtigsten aussieht. Selbstverständlich können Sie das Fleisch auch einen oder zwei Tage später noch auftischen, allerdings wird es sich dann wegen des Kontakts mit Sauerstoff dunkel verfärbt haben. Dem Genuss ist diese Oxidation aber nicht abträglich.

Wie auch immer Sie die Trockenfleischspezialität aufbewahren – nehmen Sie sie mindestens fünf Minuten – am besten eine Stunde – vor dem Genuss aus dem Kühlschrank und öffnen Sie die Verpackung. Denn nur bei Zimmertemperatur entfaltet die Delikatesse ihr volles Aroma.